Struktur und Terminologie der ISO 9001:2015

Struktur und Terminologie der ISO 9001:2015 150 150 DI Harald Staska

Die Abschnittsstruktur sowie ein Teil der Terminologie wird sich in der neuen ISO 9001:2015 grundlegend ändern, um eine gegenseitige Angleichung an andere Normen für Managementsystemen zu verbessern (Anm.: „High Level Structure“).

Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass keinerlei Verpflichtung dahingehend besteht, die gleiche Abschnittsreihenfolge bei der Festlegung des QMS einzuhalten!

Zur Planung und der Lenkung von Prozessen, insbesondere hinsichtlich der Anwendung des prozessorientierten Ansatzes, werden zukünftig somit folgende Anforderungen festgelegt:

  • Abschnitt 4: Verstehen des Kontextes der Organisation, ihres QMS und ihrer Prozesse
  • Abschnitt 5: Führung, Politik und Verantwortlichkeiten
  • Abschnitt 6: Prozesse für die Planung und die Berücksichtigung von Risiken und Möglichkeiten
  • Abschnitt 7: Unterstützende Prozesse, einschließlich Ressourcen, Personen und Informationen
  • Abschnitt 8: Kernprozesse in Bezug auf Kunden sowie Produkte und Dienstleistungen
  • Abschnitt 9: Prozesse für die Leistungsbewertung
  • Abschnitt 10: Verbesserungsprozesse

Die sich daraus ergebenden Änderungen in der Struktur und Terminologie müssen sich nicht zwangsläufig in der Dokumentation des QMS widerspiegeln. Es besteht keine Anforderung dahingehend, dass die in einer Organisation zurzeit verwendeten Begriffe durch die in der neuen Norm verwendeten Begriffe ersetzt werden müssen; d.h. es können nach wie vor die Begriffe „Dokumente“ und „Aufzeichnungen“ (→ dokumentierte Informationen), „Arbeitsumgebung“ (→ Umgebung zur Durchführung von Prozessen),  „beschafftes Produkt“ (→ extern bereitgestellte Produkte und Dienstleistungen), „Lieferant“ (→ externer Anbieter) usw. verwendet werden.

C.O.M.E.S bietet im Juli an 4 verschiedenen Tagen in 4 verschiedenen Städten jeweils ein 1-Tages Seminar an, welches sich mit der neuen ISO 9001:2015 genauer auseinandersetzt:
SOMMERtage(n) … ISO FDIS 9001:2015 – Die letzte Entwicklungsphase vor der Veröffentlichung »

DI Harald Staska

DI Harald Staska

Gründer & Geschäftsleitung von STASKA consulting; Berater, Trainer und Auditor, Delegierter in den technischen Komitees ISO/TC 176/SC 2 (Anm.: ISO 9001) und ISO/TC 176/SC 3/WG 24 (Anm.: ISO/AWI 10009), Experte von Austrian Standards International im Komitee 129 – Qualitätsmanagementsysteme sowie Mitglied der Arbeitsgruppe 252.07 „Risikomanagement“.

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